iPhone Flüssigkeitssensoren unglücklich platziert
Beim Kauf eines Mobiltelefons erlangt man eine Garantie für das neu erstandene Gerät. Kurz gesagt:
Gemäss schweizerischem Obligationenrecht (OR) haftet der Verkäufer während eines Jahres nach Auslieferung des Kaufgegenstandes für Produktmängel. Wenn Sie einen Mangel haben, können Sie das Produkt gegen Bargeld zurückgeben, eine Preisreduktion verlangen oder das Produkt umtauschen.
Wenn jedoch ein Gerät, wie das iPhone, auf den Boden fällt – also durch eine äussere Einwirkung – ist das selbsterklärend kein Garantiefall! Ebenfalls wenn ein Gerät mit Wasser in Kontakt kommt – Toilettenschüssel lässt grüssen.
Aufgrund der Vereinfachung von Garantiearbeiten und dem Entgegenwirken allfälligen Missbrauchs haben sich sämtliche Handyhersteller was einfallen lassen: In ihren Mobiltelefonen befinden sich Flüssigkeitssensoren, die sich beim Kontakt mit Wasser rot verfärben. So sieht dann ein Hersteller auf den ersten Blick, ob der Schadenfall auch gleich ein Garantiefall ist oder nicht.

Beim iPhone hat Apple zwei dieser Sensoren eingebaut: Einer beim Kopfhörereingang und einen beim Dockconnector. Diese stellen sind leider unglücklich gewählt, so kommen Sie beim Joggen oder heissen Temperaturen doch sehr schnell mit Feuchtigkeit in Kontakt. Bei der Konkurrenz befinden sich diese meistens unter dem Akku und sind alltäglichen Feuchtigkeitskontakten weniger schnell ausgesetzt, als dann beispielsweise einem echten Taucher im See.
Achja: Auch Risse in der Plastikhülle oder gespaltene Tasten bei Handys ohne Touchscreen fallen in der Regel nicht unter die normale Garantie!



